Kulturverein Rangsdorf e.V. -

Veranstaltungen

Auf Grund der derzeitigen Corona Situation können wir leider alle Veranstaltung erst mal nur ankündigen und hoffen, dass wir diese nicht absagen müssen. 

Gedenkveranstaltung zum Auschwitztag  – Abgesagt

23. Januar um 18 Uhr, Evangelische Kirche Rangsdorf, Kirchweg 2

Wie jedes Jahr gedenken wir der Befreiung des Lagers Auschwitz am 27. Januar 1945. Gleichzeitig wollen wir an den 20. Januar 1941 erinnern, als Im Haus der Wannseekonferenz die Vernichtung der Juden beschlossen wurde. Neben jüdischer Musik widmen wir uns dieses Jahr dem Thema Flucht. Eike Mewes wird über die Fluchtbewegungen weltweit, die Flucht der Juden und „Flucht“ in der Literatur referieren, um zu zeigen, dass Flucht seit alters her stattgefunden hat. Es spielt das Trio „Silja I pipes’n’strings“, erfahrene Musiker ganz unterschiedlicher Musikrichtungen. Traditionelle Musik aus Deutschland trifft jazzige und jiddische Einflüsse. Groovige Tanzstücke begegnen Balladen voller Sehnsucht, verträumte Melodien auf stimmungsvolle Trinklieder. Die außergewöhnliche Besetzung mit verschiedenen Dudelsäcken, Violine, Gitarre und Cister lädt zu einem abwechslungsreichen stimmigen Klangerlebnis ein, voller Überraschungen, Virtuosität, Spielfreude und magischer Momente.

Mehr über www.silja-music.de
Eintritt frei

Klavierkonzert mit Vladimir Valdivia

12. Februar um 19 Uhr, Evangelische Kirche Rangsdorf, Kirchweg 2

Traditionell kommt der peruanische Ausnahmepianist während seiner Deutschland-Tournée nach Rangsdorf. Immer wenn er in unserer Gegend gastiert, meldet er sich beim Kulturverein, um für seine Fans in Rangsdorf ein Konzert aus seinem neuen Programm zu spielen. Es ist immer eine Freude und Genuss, ihn zu hören.

Mehr über Webseite www.vladimir-valdivia.de

Frau Sonntag und ihr ständiger Begleiter

06. März um 19 Uhr, Galerie Kunstflügel im GEDOKHAUS (geplant)

„Frau Sonntag und ihr ständiger Begleiter“ – Musik–Comedy zum Frauentag Musikmachende Ehepaare gibt es nicht viele, doch die beiden sind eine Bereicherung für die Berliner Szene. Und falls es zuhause mal wieder kriselt – ein Abend mit den beiden ist als Paartherapie durchaus zu empfehlen. Das aktuelle Programm: „Früher war mehr“.

Mehr über Webseite www.frausonntag.de

Virtuose Klangkunst aus Russland mit dem Exprompt-Quartett

26. März um 19 Uhr, Evangelische Kirche Rangsdorf, Kirchweg 2

„Wir sind vier Berufsmusiker aus Karelien, seit mehr als zwei Jahrzehnten sind wir mit unserer Musik, die durchweg aus eigenen Bearbeitungen besteht, in ganz Europa unterwegs. Alle Musiker sind Absolventen der staatlichen Musikhochschule (Filiale des St.-Petersburger Konservatoriums in Karelien) und spielen auf traditionellen russischen Volksmusikinstrumenten: Balalaika, Domra, Bajan (Knopfakkordeon) und Balalaika-Kontrabass. Wir sind Gast bei vielen Musikfestivals.“
Im November 2018 hat das EXPROMPT Quartett an einem einzigartigen Projekt „Quartett 4×4 „des staatlichen russischen Fernsehsenders „Rossia Kultura“ teilgenommen. Von den insgesamt 16 außergewöhnlichen Quartett-Besetzungen hat es das EXPROMPT-Quartett bis ins Finale geschafft und wurde somit einer der Gewinner des Projekts. Es ist derzeit eines der vier besten Quartette Russlands. Der Kulturverein freut sich, dass es gelungen ist, das Quartett auch in Rangsdorf auftreten zu lassen.

Mehr über Webseite www.exprompt.ru/?lang=deu

Rangsdorfer Abend
zu Gast: Dr. Norbert Kampe

19. April um 19 Uhr, Evangelische Kirche Rangsdorf, Kirchweg 2

Dr. Norbert Kampe (* 27. Dezember 1948 in Berlin-West) studierte an der FU Berlin Geschichte, Politische Wissenschaft und Germanistik. Er absolvierte das Erste und Zweite Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und wurde 1983 mit einer Arbeit zum Thema Studenten und „Judenfrage“ im Deutschen Kaiserreich promoviert. Er arbeitete fünf Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Von 1990 bis 1996 war er im Archiv der Berliner Akademie der Künste tätig, wo er die EDV-Erschließung der Archivbestände und der 3000 Akten der Preußischen Akademie der Künste leitete. Von August 1996 bis April 2014 war er Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz.
2010 war er Gründungsdirektor der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkstätten im Berliner Raum. Kampe hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zum Antisemitismus in Deutschland im 19./20. Jahrhundert, zur Geschichte der Juden in Deutschland und zur Geschichte des Nationalsozialismus veröffentlicht. Besonders über seine Erfahrungen und Erlebnisse mit prominenten und sonstigen Besuchern im Haus der Wannsee-Konferenz möchte Kampe berichten und dazu einige Fotos zeigen. Norbert Kampe ist mit der Studienrätin Angelika verheiratet, die einige Jahre die Städtepartnerschaften Rangsdorfs betreut hat. Beide leben seit 1993 in Rangsdorf, haben einen Sohn und sind seit 2019 begeisterte Großeltern.

Eintritt 5 €

UNDINENZAUBER – ein literarisch-musikalisches Programm

23. April um 19 Uhr, Galerie Kunstflügel im GEDOKHAUS (geplant)

Wassergeister, insonderheit Wassernixen sind keine Erfindung der Romantik – siegeistern viel früher schon durch die Mythen, Sagen und Märchen. Aber in der Epoche der Romantik entdeckt man sie quasi neu: die überlieferten Stoffe werden literarisch neugestaltet, und mit fortschreitender Zivilisation handeln die Undinengeschichten immer mehr von der Unvereinbarkeit von Natur und „Fortschritt“, bis hinein ins20.Jahrhundert. Unsere Textauswahl spannt sich vom bretonischen Märchen über die Grimm’sche Fassung der „Nixe im Teich“, Friedrich de la Motte-Fouquets „Undine“ bis zu Eduard Mörikes „Schöner Lau“, umspült von Wassermusik.

Mehr über Webseite www.schneider-lesungen.de

Eintritt für alle Veranstaltungen (außer Kindertheater): 12,- €, im Vorverkauf 10,- €
Für Mitglieder: 10,- €

Änderungen vorbehalten

Karten zu allen Veranstaltungen erhalten Sie im Vorverkauf im Tourismusbüro im Rangsdorfer Rathaus, Seebadallee 30, oder durch telefonische Vorbestellung dort unter 033708 236-68.