Kulturverein Rangsdorf e.V. -

Veranstaltungen

9. Kultursommer:



IRISCHE FOLKLORE – 40 Jahre Grünland

13. Juli, 20 Uhr, Kulturscheune

Die bei uns hinlänglich bekannte Musikgruppe mit irischer Volksmusik feiert auf Einladung des Kulturvereins ihr 40jähriges Bühnenjubiläum in der Rangsdorfer Kulturscheune. Schon zweimal wurde die Gruppe hier bejubelt und gefeiert und hat in Rangsdorf ihre Fans gefunden, so dass es nahe liegt, ihr Bühnenjubiläum mit den Rangsdorfer Fans zu feiern.
Grünland (vom keltischen „Erin“ = Greenland) spielt irische Volksmusik mit Irish Bouzouki, Banjo, Gitarre, Mandoline, Flöten, Bass und Bodhran, eine Mixtur aus bekannten und unbekannten Stücken, viel Flottes, aber auch ein paar langsame melancholische Stücke und etliche Tanzrhythmen, unterbrochen von einigen oft witzigen Ansagen.

Mehr über www.grünlandfolk/frameset.htm



ALLES LIEBE – Liederabend mit Michael Raeder

24. August, 20 Uhr, Kulturscheune

Lieder, die von der Liebe erzählen – mit Gesang und akustischer Gitarre spannt sich ein Bogen von Led Zeppelin und Hildegard Knef über Eigenkompositionen bis hin zu Jacques Brel und Paolo Conto. Begleitet mit Geschichten und Anekdoten, die den Zuhörer mitnehmen und in den Bann ziehen.
Eine stimmungsvolle Reise: romantisch, heiter, besinnlich, charmant.

Mehr über www.michaelraeder.com



4. Theaterherbst in der Kulturscheune

Neben den Aufführungen der Gruppe BUNTSPECHT bieten wir dieses Jahr vier Gastspiele an, Theaterproduktionen freier Bühnen wie schon am 8. und 9. Juni.



SCHERZ SATIRE IRONIE UND TIEFERE BEDEUTUNG
Lustspiel von Christian Dietrich Grabbe – Theatergruppe BUNTSPECHT

31. August, 20 Uhr, Kulturscheune

Grabbe gehört wie Heine und Büchner zu den früh verstorbenen Genies, die während der Klassik und Romantik Anfang des 19, Jahrh. als bedeutende Außenseiter berühmt wurden. Weder Romantiker noch der klassischen Dichtung verpflichtet nahmen sie Zeitgenossen satirisch aufs Korn und ironisierten das gesellschaftliche Leben ihrer Zeit. Grabbe verspottet in seinem Lustspiel die teils sentimentale, teils sensationslüsterne, teils langweilige, teils verlogene und lebensferne Epigonenliteratur seiner „Dichter“kollegen (in der Figur des ‘Rattengift’) und das deutsche Bildungswesen (in der Figur des ‘Schulmeisters’). Es ist eines der besten Lustspiele deutscher Sprache und ein köstlicher, unterhaltsamer Spaß.

Weitere Aufführungen:

1. Sept., 20 Uhr; 2. Sept., 18 Uhr; 7. und 8. Sept., 20 Uhr; 9. Sept., 18 Uhr



POLITISCHES KABARETT MIT MUSIK

21. September, 20 Uhr, Kulturscheune

Aktuelles Soloprogramm mit Hein Klever (Leipziger Pfeffermühle)

„Wer immer mit dem Schlimmsten rechnet, hat meistens eine gute Zeit.“

Seit 15 Jahren ist Heinz Klever Mitglied der Leipziger Pfeffermühle. Als Komponist und Texter arbeitet er für die Academixer, die Funzel, das Central Kabarett, die Herkuleskeule, das Fettnäppchen, das Spandauer Volkstheater Varianta und den Eulenspiegel.

Mehr über www.heinzklever.de



KASSANDRA – Autorisierte Bühnenfassung von Christa Wolf

28. September, 20 Uhr, Kulturscheune

Es spielt das Turmalintheater mit Cornelia Guntermann-Bauer
Kassandra, die behütete Königstochter glaubt glücklich zu sein, bis allmählich feine Risse das Bild des Königshauses fragwürdig erscheinen lassen. Was geht hinter den Fassaden der Macht vor sich? Wer ist der geliebte Vater, der König wirklich? Kassandra wird hellhörig. Sie wird zur Seherin. Sie entdeckt die heimlichen Zurüstungen für einen Krieg. Sie fragt, gerät in Opposition und Widerstand. Und sie erkennt sich selbst, erfährt ihre eigene Kraft und ihre eigene Stimme!

Ein zeitlos-aktuelles Stück über die Entdeckung der eigenen Kraft, der Freiheit im Widerstand gegen Blendung und Betrug.

Mehr über www.turmalintheater.de



DER TEUFEL TRÄGT PARKA von und mit Inka Meyer

6. Oktober, 19 Uhr, Kulturscheune

Ein hochkomisches Plädoyer gegen den Wahnsinn der Schönheitsindustrie und für eine entspannte Weiblichkeit.
Die Botschaft der Mode- und Kosmetikbranche ist klar: „Frauen, Ihr lauft aus, werdet alt, seid zu fett und habt zu viele Haare.“ Um diesem Makel zu entgehen, klatschen sich schon Grundschülerinnen so viel Wimperntusche ins Gesicht, dass sie an der Schulbank sitzend vornüberkippen. Und der achtzigjährige Senior führt seine kanariengelbe Hippie-Jeans spazieren, dass man sich fragt: „Hat der Mann einen Schlag oder einen Anfall?“ Ist doch wahr. Vieles, was wir tragen ist untragbar, erschreckt nur die Katze und regt die Nierenfunktion des Hundes an.
Das alles wird von den Modekonzernen geschickt eingefädelt, damit sich ihre Gucci-Taschen mit unserer Kohle füllen. Die Chemie in den Schuhen macht uns krank, durch die Ananas- Diät sind wir ungenießbar. Aber mit dem Weizengras-Smoothie in der Hand hetzen wir weiter jedem Beauty-Trend hinterher. Und am Ende sind wir schön. Schön blöd. Doch wenn wir an die neunjährige Näherin in Bangladesch denken, dann sollten wir eigentlich gar nicht mehr in den Spiegel schauen.
„Der Teufel trägt Parka“: Witzig, relevant und brillant recherchiert. Dieses satirische Schmuckstück begeistert natürlich auch die Herren der Schöpfung. Denn für die Männer gilt genauso: „Schlägt der Arsch auch Falten, wir bleiben stets die Alten.“ Außerdem wird hier endlich Adams uralte Frage geklärt: „Was treibt diese Frau eigentlich so lange im Bad?“

Mehr über www.inkameyer.de



EIN BERICHT FÜR EINE AKADEMNIE von Franz Kafka

12. Oktober, 19 Uhr, Kulturscheune

Ein beliebtes Solostück für einen Schauspieler, gespielt von Guido Schmitt

Ein Affe erzählt den Hohen Herren einer Akademie von seiner Menschwerdung innerhalb der letzten fünf Jahre. Die Erzählung wird im Rückblick gegeben. Sie ist eine Verwandlungsgeschichte, in der ein Affe zum Menschen wird, da dies der einzige ‚Ausweg‘ ist, scheinbare ‚Freiheit‘ zu erlangen. Das Motiv der Menschwerdung ist das Hauptmotiv dieser Erzählung. Ein sprechender Affe, der sich innerhalb von fünf Jahren „die Durchschnittsbildung eines Europäers“ angeeignet hat, tritt selbst in den Wissenschaftsdiskurs ein. Er erlangt seine Autorität durch Einzigartigkeit. Er ist der Experte auf seinem Gebiet, dem Gebiet der Menschwerdung. Es gibt niemand anderen, der darüber berichten könnte.

Mehr über www.guidoschmitt.de



Eintritt für alle Veranstaltungen (außer Kindertheater): 12,- €, im Vorverkauf 10,- €
Für Mitglieder: 10,- €

Änderungen vorbehalten